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Leuchtdauer

Licht & Energie Redaktion Outdoorberater Stand 10/2026

Die Leuchtdauer ist die Zeit, die eine Lampe mit einer Ladung oder einem Batteriesatz leuchtet. Entscheidend ist, wo diese Zeit endet: Nach ANSI/PLATO FL 1-2019 läuft sie ab 30 Sekunden nach dem Einschalten bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Lampe nur noch 10 Prozent der maximalen Leuchtkraft erreicht. So gibt es ein Hersteller wörtlich wieder.

Was eine Stundenzahl deshalb nicht bedeutet

Dazu kommt der Bezug auf die Einstellung. Die Fußnote eines Herstellers legt fest: Ohne ausdrücklich benannte Stufe gelten Lichtstrom in Lumen und Leuchtweite für die hellste, die Stundenzahl dagegen für die niedrigste Einstellung. Im Kopf eines Datenblatts stehen damit drei Zahlen, die nie zusammen zutreffen — der häufigste Lesefehler überhaupt.

Die Dauer der hellsten Stufe fehlt meist

Gerade die Zahl, die man sucht, veröffentlichen die Hersteller nicht. Auf 59 von 59 Stirnlampenblättern eines Herstellers mit Boost-Stufe steht in der Laufzeitspalte dieser Stufe ein Gedankenstrich; bei seinen Taschenlampen sind es 17 von 17. Die Fußnote nennt die Funktion „mehrmals verwendbar, aber jeweils nur kurzzeitig verfügbar". Ein anderer Hersteller führt in der Datenliste kein Feld für die Brenndauer — 19 von 19 Blättern nennen keine Stunde, die Angabe steht nur im Werbetext.

Wo eine Dauer für die hellste Stufe dasteht, ist sie oft eine Mischrechnung. Ein Blatt nennt im Kopf 100 Stunden, im Fließtext 2 Stunden 15 Minuten für die hellste Stufe und setzt dazu, die Lampe regle bei Hitze herunter und die Angabe sei eine Gesamtlaufzeit einschließlich der verringerten Stufen. Insgesamt nennen 123 von 142 Stirnlampenblättern überhaupt eine Leuchtdauer; die Erhebung steht im Ratgeber zur Stirnlampe. Welche Energie dahintersteht, sagt erst die Angabe in mAh und Wattstunden.

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