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Mountain Hardwear Schlafsack Beratung

Markenlogo Mountain Hardwear

Der Hersteller ordnet seine Schlafsäcke nicht nach Füllung und nicht nach Form, sondern nach Temperatur: unter 0 °F, 0 bis 15 °F, 20 bis 40 °F, dazu eine Rubrik für Quilts. In diesen vier Rubriken stehen 28 Artikel, davon sieben in Damenschnitten; dahinter liegen sieben Schlafsackreihen und ein Quilt. Phantom und Bishop Pass gibt es zusätzlich mit einer GORE-TEX-Hülle, die der Hersteller mit dem Zusatz Windstopper führt. Nur zwei Schlafsäcke stehen in der Höhenrubrik des Hauses, nämlich der Phantom Windstopper in den Fassungen −40 °F und 0 °F.

Der Gegenstand dieser Seite ist das Etikett. Mountain Hardwear gibt zu den meisten Säcken drei Temperaturen aus, und zwar ausdrücklich als „EN Rating" — also nach der Norm, die am 26. Oktober 2016 zurückgezogen wurde und heute durch ISO 23537-1 ersetzt ist. Zu den drei kältesten Säcken des Programms stehen dagegen gar keine drei Werte, sondern nur eine einzige Zahl. Beides ist beim Kauf wichtiger als jede Füllmenge, und beides steht auf keiner Händlerseite.

28Artikel in den vier Temperaturrubriken des Herstellers
626 bis 2.300 gGesamtgewicht, leichtester bis schwerster Schlafsack
650 bis 950Bauschkraft der Daunenfüllungen nach Herstellerangabe
3 von 20Schlafsäcke ohne Komfort-, Grenz- und Extremtemperatur

Die Schlafsackreihen und wofür sie gebaut sind

Gesamtgewicht meint hier den Sack ohne Pack- und Lagersack, Füllgewicht die Länge Regular. Beides steht in den Spezifikationsfeldern. Beim Oberstoff muss man dagegen in die Beschreibung darüber ausweichen: Das Materialfeld nennt bei Lamina und Bishop Pass Windstopper nur das Futter.

ReiheFüllungFormKennwertePreisklasse
Ghoul 20F950er Daune, ExpeDRYPerformance Mummy633 g gesamt, 390 g Füllung, Futter 10D mit 27 g/m²€€€
Specter 15F/30F800er DaunePerformance Mummy1.031 g gesamt, 572 g Füllung, Pertex Quantum Pro 20D€€€
Phantom 0F/15F/30F800er DaunePerformance Mummy1.201 g gesamt, 865 g Füllung, Hülle 10D recycelt€€€
Phantom Windstopper 0F/−40F800er DauneExpedition Mummy2.052 g gesamt, 1.348 g Füllung, Oberstoff 57 g/m²€€€
Bishop Pass 0F/15F/30F650er DaunePerformance Plus Mummy1.420 g gesamt, 940 g Füllung, Futter 30D mit 49 g/m²€€
Bishop Pass Windstopper −15F bis 15F650er DauneExpedition Mummy1.788 g gesamt, 1.174 g Füllung, GORE-TEX ePE€€€
Yawn Patrol 30F650er DauneComfort Fit1.053 g gesamt, 359 g Füllung, Boden 45D€€
Lamina 30F bis −20FTemperLite, KunstfaserStandard/Expedition Mummy990 bis 2.300 g, Füllung 583 bis 1.895 g€
Alamere 20F/0FKunstfaserPerformance Plus Mummy1.318 g gesamt, 992 g Füllung, Futter 20D Polyester€
Stretchdown Quilt650er DauneDecke, 208 × 150 cm890 g gesamt, 382 g Füllung, elastische Hülle€€

Kennwerte der Gattung, auf Mountain Hardwear bezogen

Die Temperaturangaben und ihre Norm. Auf jedem Datenblatt steht zuerst ein „Temperature Rating", und das ist die Zahl aus dem Modellnamen. Darunter folgen bei den meisten Säcken drei weitere Zeilen, beschriftet mit „EN Rating: T-COMFORT", „T-LIMIT" und „T-EXTREME". Beim Phantom 0F (Momentaufnahme vom 18. Juni 2025, abgerufen am 7. Oktober 2026) sind das −11 °C, −18 °C und −38 °C. Die Zahl im Namen ist also die Grenztemperatur, nicht die Komforttemperatur — hier ein Abstand von sieben Kelvin, über das Programm hinweg fünf bis sieben. Zwei Ausnahmen gibt es: Beim Lamina 30F steht die Grenztemperatur bei −3 °C und beim Yawn Patrol 30F bei −2 °C, in beiden Fällen also etwas unter dem Namen. Dass die Werte dort als EN-Werte ausgeschrieben sind, übernehmen wir als Herstellerangabe, nicht als geltende Norm: EN 13537 ist zurückgezogen. Was heute geprüft wird, wie die Puppe liegt und auf welcher Matte, steht bei ISO 23537-1; welche der drei Zahlen beim Kauf zählt, ordnen die Kriterien bei der Schlafsackauswahl ein.

Infografik
Outdoor Beratung und Ratgeber
Schlafsack-Norm

Die drei Temperaturen nach ISO 23537-1

Auf dem Etikett stehen drei Zahlen. Sie kommen aus einer einzigen Messung an einer beheizten Puppe — alles Weitere rechnet ein Modell. Was die Norm dazu festlegt und was nicht, steht hier.

T_comf Komforttemperatur

Untere Grenze des Komfortbereichs, bis zu der eine Person in entspannter Haltung — etwa auf dem Rücken liegend — im Wärmegleichgewicht bleibt und gerade anfängt zu frieren.

Der Wert, an dem sich ein Kauf ausrichten lässt.

T_lim Grenztemperatur

Untere Grenze, bei der eine Person in zusammengerollter Körperhaltung noch im Wärmegleichgewicht ist und gerade anfängt zu frieren.

Die Kauerstellung wird nicht gemessen, sondern gerechnet.

T_ext Extremtemperatur

Sehr niedrige Temperatur, bei der ein Gesundheitsschaden durch Unterkühlung möglich ist. Anmerkung der Norm: ein Gefahrenpunkt, der zum Tod führen kann.

Kein zugesichertes Überlebensfenster — ein Warnwert.

So entstehen die drei Zahlen

Gemessen wird
eine einzige Liegeposition: Puppe auf dem Rücken, Sack zu, Kapuze über dem Kopf
Prüfklima
(10 ± 5) °C in einer windstillen Kammer — nicht bei der ausgewiesenen Temperatur
Unterlage
Schaumstoffmatratze mit R_ct = (0,85 ± 0,06) m²·K/W, das sind rund R 4,8
Bekleidung der Puppe
zweiteiliger Anzug und kniehohe Socken — keine Mütze
Prüfungen
drei getrennte Läufe, gebildet wird das arithmetische Mittel
Nicht erfasst
Bewegung, Wetterwechsel, Aufwärmphase — bewertet wird nur der stationäre Zustand

Beispielwerte aus Tabelle 1 der ISO 23537-1:2022 für einen Schlafsack mit R_c(1) = 0,900 m²·K/W; die Bandbreiten sind maßstäblich. Die Tabelle endet bei T_lim = −19,5 °C — Schlafsäcke mit niedrigerer Grenztemperatur liegen außerhalb des Geltungsbereichs der Norm. Eine vierte Angabe, die obere Komfortgrenze T_max, steht nur in einem informativen Anhang und ist damit freiwillig.

Mit KI-Unterstützung erstellt Schematische, nicht maßstabsgetreue Darstellung.

Die Lücke bei den drei kältesten Säcken. Genau die Säcke der Rubrik unter 0 °F tragen keine drei Temperaturen: der Phantom Windstopper −40F (Momentaufnahme vom 18. April 2025, abgerufen am 7. Oktober 2026) nicht, der Bishop Pass Windstopper −15F nicht und der Lamina −20F nicht. Bei allen drei steht nur das Temperature Rating: −40 °C, −26 °C und −29 °C. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern deckt sich mit dem Anwendungsbereich der Norm, die erst ab einer Grenztemperatur von −20 °C gilt. Praktisch heißt das: Bei den drei Säcken, bei denen eine Fehleinschätzung am gefährlichsten wäre, gibt es keine geprüfte Komforttemperatur — nur eine Herstellereinstufung ohne Verfahren.

Daunenqualität. Das Programm staffelt in drei Stufen: 650 bei Bishop Pass, Yawn Patrol und dem Quilt, 800 bei Phantom und Specter, 950 beim Ghoul 20F (Momentaufnahme vom 18. Februar 2026, abgerufen am 7. Oktober 2026). Welches der beiden gängigen Prüfverfahren die Zahlen liefert, schreibt der Hersteller nicht dazu — und weil es zwischen beiden keinen Umrechnungsfaktor gibt, bleibt der Wert nur innerhalb dieser Marke vergleichbar. Wie die Prüfung abläuft, steht bei der Bauschkraft. Ein Daunen-Feder-Verhältnis nennt kein Datenblatt; die Füllung heißt dort durchweg „Down" mit einer Lizenznummer des Responsible Down Standard. Was die fehlende Zahl verschweigt, erklärt das Daunen-Blend-Verhältnis (90/10, 80/20).

Füllgewicht — die Zahl, die das Programm erklärt. Sie steht bei jedem Sack, je nach Reihe für zwei oder drei Längen, und sie macht einen Vergleich möglich, den das Etikett verdeckt. Vier Säcke des Programms tragen dieselben drei Temperaturen — Komfort −11 °C, Grenze −18 °C, Extrem −38 °C — und wiegen völlig verschieden: Phantom 1.201 Gramm bei 865 Gramm 800er Daune, Bishop Pass 1.420 Gramm bei 940 Gramm 650er Daune, Lamina 1.875 Gramm bei 1.537 Gramm Kunstfaser, Alamere 2.042 Gramm bei 1.757 Gramm Kunstfaser. Zwischen dem leichtesten und dem schwersten liegen 841 Gramm für dieselbe geprüfte Nacht. Beim Kunstfasersack kippt dabei das Verhältnis: Der Lamina −20F trägt 1.895 Gramm Füllung bei 2.300 Gramm Gesamtgewicht — 82 Prozent des Sacks sind Füllung. Deshalb ist die Entscheidung zwischen Daunenschlafsack und Kunstfaserschlafsack hier keine Geschmacksfrage, sondern eine Gewichtsfrage im Kilogrammbereich.

Schnitt und Form. Vier Bezeichnungen laufen im Programm: Performance Mummy bei den leichten Daunensäcken, Performance Plus Mummy mit mehr Umfang bei Bishop Pass und Alamere, Expedition Mummy mit Platz für Ausrüstung im Sack bei den kalten Fassungen, Comfort Fit beim Yawn Patrol. Der Hersteller nennt dazu Schulter- und Hüftumfang sowie eine maximale Körpergröße je Länge — beim Phantom 0F etwa 147 Zentimeter Schulterumfang und 183 Zentimeter Körpergröße in Regular. Diese Maße sind praktisch wichtiger als die Form, weil ein zu weiter Sack kalt bleibt — zwischen dem engsten und dem weitesten Schnitt in Regular liegen 21 Zentimeter Schulterumfang. Wie die Formen sich unterscheiden, erklären die Schlafsackformen. Was dagegen fehlt: eine Angabe zum Kammeraufbau. Kein Datenblatt sagt, ob die Daunenkammern gesteppt oder als Kastenkammern gebaut sind — nur beim Phantom Windstopper nennt er senkrechte Seitenwandkammern. Worauf es dabei ankommt, steht bei den Füllkammern.

Technologien und was sie technisch sind

Lamina. Der Markenname für die Konstruktion der Kunstfaserreihe: Die Wattenlagen sind verschweißt statt genäht. Technisch verschwinden damit die Nähte, an denen Oberstoff und Futter sonst aufeinandertreffen und eine Kältebrücke bilden — bei einer Steppnaht ist die Füllung an dieser Stelle null. Dazu legt der Hersteller die Watte zoniert aus, also an Rücken und Füßen anders als an den Seiten. Das ist der Grund, warum die Reihe trotz günstigem Preis bis −29 °C reicht; der Preis dafür ist das Gewicht.

TemperLite. Die Faser dieser Reihe, die der Hersteller als Nachfolgerin der älteren Füllung mit zehn bis fünfzehn Prozent Gewichtsersparnis beschreibt. Faserfeinheit, Dichte und Wärmedurchgangswert nennt er nicht — die Angabe bleibt eine Verbesserung gegenüber dem eigenen Vorgänger, kein Wert für einen Markenvergleich.

Windstopper als Schlafsackhülle. Bei Phantom und Bishop Pass gibt es je eine Fassung mit einem GORE-TEX-Oberstoff, beim Bishop Pass Windstopper (Momentaufnahme vom 17. März 2026, abgerufen am 7. Oktober 2026) ausdrücklich mit einer Membran aus recyceltem ePE. Der Zweck ist nicht Regenschutz, sondern Kondenswasser: Ein Schlafsack im Zelt oder im Biwak nimmt Feuchtigkeit von außen auf, und Daune verliert dadurch Bauschkraft. Der Aufpreis geht also in Haltbarkeit über die Nacht, nicht in Wärme: Beim Bishop Pass tragen beide Fassungen in der 0-°F-Klasse dieselben 940 Gramm Füllung und dieselben drei Temperaturen, der Windstopper wiegt 75 Gramm mehr. Beim Phantom ist der Vergleich nicht so einfach — dort wechselt die Windstopper-Fassung zugleich auf den weiteren Expeditionsschnitt und liegt mit 1.652 statt 1.201 Gramm deutlich darüber.

ExpeDRY. Nur beim Ghoul, eine Daunenbehandlung des Lieferanten Allied, die der Hersteller mit einer Goldpartikeltechnik beschreibt und mit schnellerem Trocknen begründet. Eine Trocknungszeit oder eine Feuchtaufnahme in Prozent steht nicht dabei. Derselbe Sack trägt als Futter ein 10-Denier-Nylon mit 27 g/m² aus recycelten Fischernetzen — das leichteste Gewebe im ganzen Programm und der Grund für die 633 Gramm.

Was alle Säcke haben. Zwei Dinge wiederholen sich auf jedem Datenblatt und sind beim Kauf mehr wert als jeder Markenname: ein Reißverschluss links oder rechts zur Wahl, damit zwei Säcke sich koppeln lassen, und ein zweiteiliger Lieferumfang aus Kompressions- und Lagersack. Letzteres ist kein Detail — ein dauerhaft komprimierter Sack verliert Bauschkraft, siehe Pflege des Schlafsackes.

Preisniveau

€€€. Nach den Preisen der Rubrik von 0 bis 15 °F (Momentaufnahme vom 18. Mai 2026, abgerufen am 7. Oktober 2026) liegt zwischen dem günstigsten und dem teuersten Sack mehr als der Faktor vier. Noch deutlicher wird es bei identischer Grenztemperatur von −18 °C: Zwischen dem Lamina 0F und dem Phantom Windstopper 0F liegt ebenfalls der Faktor vier, bei denselben drei geprüften Temperaturen. Bezahlt werden also Daunenqualität, Hülle und Gewicht, nicht Wärme. Die Lamina-Reihe ist der Einstieg und bleibt es auch in ihren kalten Fassungen; teuer wird es bei Ghoul, Specter und den beiden Windstopper-Reihen.

Für wen – und für wen nicht

Passend sind diese Schlafsäcke, wenn Gewicht und Packmaß den Ausschlag geben. 633 Gramm für einen Sack mit −7 °C Grenztemperatur und ein Packmaß von 6,5 Litern beim Specter sind Werte, die das Programm nach oben abschließen. Passend auch im Gegenteil: Wer einen Sack für Nässe und für wenig Geld sucht, bekommt mit der Lamina-Reihe eine verschweißte Kunstfaserkonstruktion in vier Temperaturklassen bis −29 °C. Und passend für Zweierzelte, weil jeder Sack links- oder rechtsseitig lieferbar und damit koppelbar ist — gepaart mit einer Isomatten-Wahl, die zur Temperaturklasse passt.

Nicht passend ist sie, wenn das Etikett die Entscheidung tragen soll. Die drei Temperaturen stehen hier unter einer zurückgezogenen Norm, und bei den drei kältesten Säcken stehen sie überhaupt nicht — wer eine geprüfte Komforttemperatur für den Winter braucht, findet sie bei dieser Marke nicht. Nicht passend außerdem für Kinder: Ein Kinderschlafsack steht im Programm nicht, und die kürzeste Länge ist auf 173 Zentimeter Körpergröße ausgelegt. Nicht passend auch für Hüttentouren und Sommercamping im Deckenschnitt: Außer dem Quilt und dem Yawn Patrol im Comfort Fit gibt es nur Mumienschnitte, und einen Hüttenschlafsack führt der Hersteller gar nicht.

Alternativen

  • Mountain Equipment – die Gegenprobe im Expeditionsbereich, wenn Füllmenge und Daunenherkunft am Produkt nachlesbar sein sollen.
  • Rab – wenn Werte nach der gültigen Norm und ein ausgewiesener Kammeraufbau erwartet werden.
  • Carinthia – der nächste Nachbar bei Kunstfaser für Kälte und Nässe, mit kräftigeren Hüllen.
  • Valandre – für Höhenschlafsäcke, bei denen der Kammeraufbau das Kaufargument ist.
  • Vaude – wenn Hütten- und Deckenschlafsäcke oder Kindergrößen mitgesucht werden.

Häufige Fragen zu Mountain-Hardwear-Schlafsäcken

Was bedeutet die Zahl im Modellnamen?

Sie ist die Grenztemperatur in Grad Fahrenheit, und der Hersteller setzt die Celsiusangabe direkt dahinter — „Phantom 0F/−18C". Bei 18 der 20 Säcke stimmt beides überein, beim Lamina 30F und beim Yawn Patrol 30F liegt die Grenztemperatur ein bis zwei Kelvin darunter. Die Komforttemperatur liegt je nach Sack fünf bis sieben Kelvin über der Grenztemperatur. Wer sich am Namen orientiert, kauft also eine Nummer zu kalt, wenn er leicht friert.

Warum steht auf dem −40-Grad-Sack keine Komforttemperatur?

Weil die Norm für die drei Temperaturen nur bis zu einer Grenztemperatur von −20 °C gilt. Phantom Windstopper, Bishop Pass Windstopper in der kältesten Fassung und der Lamina −20F liegen darunter und tragen deshalb nur eine Herstellereinstufung. Für diese drei Säcke ist die Auslegung an Füllgewicht, Hülle und Kammerbauweise abzulesen, nicht am Etikett.

Welcher Sack ist der leichteste?

Der Phantom 30F mit 626 Gramm — knapp vor dem Ghoul 20F mit 633 Gramm, der dabei aber eine Temperaturklasse kälter ist und damit der eigentliche Leichtbau-Sack des Programms. Möglich wird das durch zwei Dinge gleichzeitig: 950er Daune und ein Futter von 27 g/m². Der Specter 15F ist mit 1.031 Gramm schwerer, packt mit 6,5 Litern aber klein zusammen und hat die kräftigere Hülle.

Lohnt die Windstopper-Fassung den Aufpreis?

Dort, wo im Zelt oder Biwak Feuchtigkeit auf die Hülle kommt. Die Füllmenge ist in beiden Fassungen gleich, das Gewicht liegt 75 Gramm höher, die Temperaturwerte sind identisch — gekauft wird keine Wärme, sondern dass die Daune über mehrere Nächte trocken bleibt. Für drei Sommernächte am Stück ist das Geld anders besser angelegt.

Wie groß darf man für den Sack sein?

Der Hersteller nennt je Länge eine maximale Körpergröße: 173 Zentimeter in Short, 183 in Regular, 198 in Long. Nicht jede Reihe bietet alle drei — der Lamina −20F und der Phantom Windstopper kommen nur in Regular und Long. Schulter- und Hüftumfang stehen jeweils dabei und unterscheiden sich zwischen den Schnitten um bis zu 16 Zentimeter.

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