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Berghaus Bekleidung & Jacken Beratung

Markenlogo Berghaus

Bekleidung ist bei dieser Marke das Hauptgeschäft: Von 1.370 Artikeln im Gesamtsortiment des Herstellershops sind 1.174 Kleidungsstücke, verteilt auf 371 Modellnamen (britischer Markt, abgerufen am 7. Oktober 2026). Die größte Gruppe sind Jacken mit 379 Artikeln und 114 Namen, dahinter Shirts mit 286 und Midlayer samt Fleece mit 277. Sortiert wird das nicht nach Material, sondern nach Linien: Everyday Outdoors ist mit 284 Artikeln die breiteste, Trail folgt mit 155, dann Lonnen mit 82, Icons mit 43, die Bergsportlinie Extrem mit 39 und die Freizeitreihe Off Peak mit 27.

Zwei Dinge trennen diese Marke von den Nachbarmarken im Cluster. Erstens fährt sie beim Wetterschutz zweigleisig: GORE-TEX und ein eigenes Laminat namens Hydroshell stehen gleichberechtigt im Katalog, und bei den 103 Herrenregenjacken trägt GORE-TEX 49 Artikel, Hydroshell 30. Zweitens ist sie mit Zahlen auffallend zurückhaltend. In keiner der 1.370 Artikelbeschreibungen steht eine Wassersäule in Millimetern; wo überhaupt eine Dichtigkeitszahl auftaucht, liegt sie in einem Spezifikationsfeld der Produktseite – und dort ohne das Prüfverfahren, das sie vergleichbar machen würde.

Bekleidungsartikel1.174 von 1.370 Artikeln des Herstellershops, 371 Modellnamen (britischer Markt, 7. Oktober 2026)
Wetterschutz in Herrenregenjacken49 Artikel GORE-TEX, 30 Hydroshell, 1 Pertex von 103; 23 ohne Technikfeld (dieselben Zahlen in der deutschen Marktfassung)
Lagenzahl in der Beschreibung34 Artikel nennen zwei Lagen, 18 drei Lagen, 51 nennen keine
Wassersäule im Beschreibungstext0 von 1.370 Artikeln

Die Bekleidungslinien

Die Linie steht nicht am Modellnamen, sondern in einem Feld namens „Collection“, über das sich die Sortimentsseiten filtern lassen. Material und Lagenzahl der folgenden Tabelle stammen aus den Produktbeschreibungen der jeweiligen Sortimentsgruppe (abgerufen am 7. Oktober 2026), die Gewichte aus den Spezifikationsfeldern der zugehörigen Produktseiten. Aufgeführt sind nur Linien, die heute im Katalog stehen.

LinieMaterial und Aufbaufür wenKennwertPreisklasse
Extrem (39 Artikel, davon 28 Oberbekleidung)Vanguard-Jacke und -Hose aus dreilagigem GORE-TEX ePE; MTN Arete Ultra mit behandelter DauneWinterbergsteigen, ExpeditionMTN Arete Ultra Down Hoody 0,470 kg (Herren), 0,380 kg (Damen)€€€
Icons (43 Artikel)Neuauflagen alter Schnitte: zweilagiges GORE-TEX ePE beim Meru Mountain, dreilagiges GORE-TEX Pro beim Kara-SU 7000, zweilagiges Hydroshell beim Trango Mountain 5000wer einen bestimmten Schnitt suchtMeru Mountain 0,730 kg – die schwerste der eingesehenen Hardshells€€ bis €€€
Trail (155 Artikel)Rain-Motion aus dreilagigem Pertex Shield, dazu leichte Westen und Shirtszügiges Gehen, lange TageRain-Motion 0,270 kg (Herren), 0,240 kg (Damen)€€
Everyday Outdoors (284 Artikel)Deluge Pro 3.0 und RG Alpha 2.0 aus Hydroshell, Hillwalker 2.0 aus zweilagigem GORE-TEX ePE, Explorer mit DauneWandertag, Pendeln, AlltagDeluge Pro 3.0 Jacke 0,340 kg, zweilagig€ bis €€
Lonnen (82 Artikel)Polyester mit elastischen Einsätzen, ohne MembranFreizeit, StadtWavertree Hooded Jacket 0,380 kg€
Off Peak (27 Artikel, darin die Auswahl Big Wall)Freizeitschnitte, nur einzelne Stücke mit GORE-TEXNachmittag am Fels, danach2 Artikel mit Membran€€

Beim Zählen fällt eine Eigenheit des Shops auf: Dasselbe Kleidungsstück steht unter zwei Schreibweisen im Regal – „Hillwalker 2.0 InterActive Jacket“ neben „Hillwalker 2.0 Interactive Jacket“ –, der Rain-Motion heißt im eigenen Beschreibungstext „Trail Active Rain Shell“, der Meru Mountain dort „Meru 95“. Eine Suche nach dem Modellnamen zeigt deshalb nicht alle Farbfassungen.

Welche Kennwerte diese Marke liefert – und welche nicht

Wassersäule. Im Beschreibungstext steht sie nirgends: Keiner der 1.370 Artikel nennt einen Millimeterwert. Auf den eingesehenen Produktseiten tragen ihn zwei Jacken in einem Feld „Hydrostatic Head“ – der Rain-Motion mit 20.000 mm, der Meru Mountain mit 28.000 mm. Beides sind Herstellerangaben, und weil der Hersteller kein Prüfverfahren dazu nennt, sind sie weder untereinander noch mit Werten anderer Marken vergleichbar. Gemessen wird so etwas nach ISO 811; was der Millimeterwert überhaupt aussagt, steht bei der Wassersäule, die zuständigen Normen unter Wassersäule und Atmungsaktivität.

Infografik
Outdoor Beratung und Ratgeber
Wasserdichtigkeit

Wassersäule: woher die Zahlen kommen

Die Wassersäule wird nach ISO 811 gemessen — Schwellenwerte enthält diese Norm aber keine. Jede Zahl, die als Grenze gilt, steht in einer anderen Norm, und die verlangt je nach Anwendung sehr Verschiedenes.

Bekleidung EN 343:2019

Campingzelt ISO 5912:2020

1 530 mm15 000 Pa beschichtetes Außenzelt, niedrigste Stufe
3 059 mm30 000 Pa beschichtetes Außenzelt, höchste Stufe
5 099 mm50 000 Pa Zeltboden, höchste Stufe

Mehr ist nicht automatisch besser

Der Zeltboden verlangt das Sechsfache der höchsten Bekleidungsklasse. Die Schwelle hängt an der Anwendung, nicht am Begriff „wasserdicht".

Zwei zulässige Anstiegsraten

ISO 811 erlaubt 10 oder 60 cm Wassersäule je Minute und schreibt selbst: Ergebnisse unterschiedlicher Raten müssen nicht gleich sein.

Gemessen wird die dritte Stelle

Notiert wird der Druck, bei dem Wasser an der dritten Stelle durchtritt — nicht der erste Tropfen. Der Erstwert ist nur nach Vereinbarung zulässig.

EN 343 ist Arbeitsschutzrecht

Die Klassen gehören zur PSA-Verordnung. Eine private Regenjacke gegen normales Wetter ist von deren Anwendungsbereich ausdrücklich ausgenommen.

Skala in Millimeter Wassersäule, umgerechnet aus den Pascal-Werten der Normen (1 Pa = 0,101 971 62 mm H₂O). Die verbreitete Aussage „ab 800 mm gilt etwas als wasserdicht" hat keinen Ursprung in einer Norm: 8 000 Pa sind schlicht die unterste Klassengrenze von EN 343. Eine Definition von „wasserdicht" für Freizeitkleidung existiert nicht.

Mit KI-Unterstützung erstellt Schematische, nicht maßstabsgetreue Darstellung.

Atmungsaktivität. Hier liegt dieselbe Lücke, nur sichtbarer. Der Rain-Motion führt im Feld „Breathability“ den Wert 20.000 g/m²/24 h, der MTN Arete Ultra Down Hoody 28.000 g/m²/24 h, der Meru Mountain dagegen „13 Ret“ – alle drei als Herstellerangabe ohne genanntes Prüfverfahren, und genau deshalb nicht vergleichbar, denn ein Dampfdurchgang nach ISO 15496, ASTM E96 oder JIS L1099 ergibt drei verschiedene Zahlen für denselben Stoff. Dass eine Daunenjacke überhaupt mit einer Durchgangszahl beschriftet ist, macht die Sache nicht besser. Was ein RET-Wert ist und warum er nur nach ISO 11092 trägt, steht unter RET-Wert.

Flächengewicht. Gibt der Hersteller nicht an – weder für Oberstoffe noch für Fleece. Auf den Produktseiten steht stattdessen das Gewicht des fertigen Kleidungsstücks, und das ist eine andere Größe: Es hängt an Schnitt und Konfektionsgröße, nicht am Stoff allein. Die Spanne der eingesehenen Jacken reicht von 0,270 kg beim Rain-Motion über 0,340 kg beim Deluge Pro 3.0 bis 0,730 kg beim Meru Mountain. Zum Stoffvergleich taugt das nicht; dafür braucht man das Flächengewicht (g/m²).

Membran und Lagenzahl. Das ist das Feld, in dem diese Marke am auskunftsfreudigsten ist, und zwar im Beschreibungstext selbst. Von den 103 Herrenregenjacken nennen 34 einen zweilagigen und 18 einen dreilagigen Aufbau; 51 sagen dazu nichts. Dreilagig sind die Spitzenmodelle – die Vanguard-Jacke aus GORE-TEX ePE, der Kara-SU 7000 aus GORE-TEX Pro, der Rain-Motion aus Pertex Shield. Zweilagig arbeiten Hydroshell und das GORE-TEX ePE der Alltagsreihen. Was die Lagenzahl für Haltbarkeit und Tragegefühl bedeutet, steht bei der Hardshelljacke, und wie eine Membran überhaupt funktioniert, im Glossar.

Isolation. Zwei Hausnamen teilen sich das Feld, und sie sind nicht dasselbe: Hydrodown ist behandelte Daune, Hydroloft eine Kunstfaserfüllung. Bei der Daune nennt der Hersteller eine Füllkraftzahl – 650 bei Explorer und Volcanism, 700 bei der Tephra 2.0, 850 beim MTN Arete Ultra. Diese Zahlen sind nach dem US-Verfahren gemessen; einen belastbaren Faktor zum europäischen Prüfweg gibt es nicht, weshalb sie nur innerhalb dieses Sortiments etwas aussagen. Was dahintersteckt, erklärt die Bauschkraft. Erfreulich klar ist das Mischungsverhältnis: Der MTN Arete Ultra nennt 90 Teile Daune zu 10 Teilen Gänsefeder, die Explorer-Jacken 80 zu 20 mit Entenfeder. Eine Füllmenge in Gramm steht dagegen auf keinem Datenblatt, und ohne sie sagt die Füllkraft über die Wärmeleistung einer konkreten Jacke wenig – nachzulesen bei der Daunenjacke und unter Isolation.

Technologien

GORE-TEX in zwei Ausführungen. 141 Artikel nennen GORE-TEX. Das Gros arbeitet mit der fluorfreien Membran, die der Hersteller als ePE beschreibt – 18 der 103 Herrenregenjacken sagen das im Text; drei nennen stattdessen GORE-TEX Pro. Was ePE von der älteren Folie unterscheidet, steht unter GORE-TEX ePE, was die Pro-Stufe ausmacht, unter GORE-TEX® Pro Shell.

Hydroshell ist das Hauslaminat und mit 84 Artikeln die zweithäufigste Wetterschutzlösung im Katalog, hinter GORE-TEX. Der Hersteller beschreibt es als zweilagigen Aufbau und stellt ihm eine zweite Stufe daneben: Hydroshell Elite soll dichter, haltbarer und geruchshemmend sein. Elite ist allerdings selten – unter den 103 Herrenregenjacken sind es zwei –, und einen Prüfwert nennt der Hersteller zu keiner der beiden Stufen.

Hydrodown und Hydroloft sind die beiden Isolationen, 46 beziehungsweise 66 Artikel: Hydrodown ist Daune mit wasserabweisend ausgerüsteten Clustern, Hydroloft die Kunstfaserantwort darauf, die der Hersteller selbst als Nachbau der Daune mit mehr Dampfdurchgang und schnellerem Trocknen beschreibt. Dazu kommt Reflect, ein silbernes Gittergewebe im Futter, das Körperwärme zurückwerfen soll – bei Tephra 2.0 und MTN Arete Ultra, ohne Messwert.

Pertex tritt in zwei verschiedenen Rollen auf, und der Hersteller trennt sie nicht. 59 Artikel nennen Pertex, meist als leichten Oberstoff über der Daunenfüllung; der Rain-Motion dagegen besteht aus dreilagigem Pertex Shield, einem wasserdichten Laminat. Seine Produktseite verlinkt trotzdem auf die Erklärung zu Pertex Quantum, dem Isolationsgewebe – wer dort nachliest, erfährt nichts über die Jacke vor sich.

InterActive und Gemini sind zwei Namen für dieselbe Idee und doch nicht dasselbe. InterActive ist der Reißverschluss an der Jackenblende, über den sich ein passendes Fleece einhängen lässt; er sitzt an 107 Artikeln, an Hardshells und Midlayern gleichermaßen. Gemini ist das fertig zusammengestellte Paar, 21 Artikel, beim Hillwalker 2.0 etwa GORE-TEX außen und Hydroloft innen. Der Unterschied: InterActive erlaubt den Einzelkauf und das spätere Kombinieren, Gemini nimmt diese Wahl vorweg. Warum zwei trennbare Schichten mehr können als eine dicke, erklärt das Zwiebelschalenprinzip.

Polartec ist kein Hausname, sondern ein Zulieferer, und mit 116 Artikeln der häufigste im Katalog – 42 der 108 Herrenfleecejacken tragen ihn, der MTN Guide Hoody in der Ausführung Power Wool. Wie seine Zahlen zu lesen sind, steht unter Polartec® und im Ratgeber zur Fleecejacke.

Preisniveau

€€. Die Bekleidung liegt über ihre ganze Breite im Mittelfeld, und nur eine Linie ragt heraus. Unten stehen Lonnen und die Shirtgruppen, in der Mitte Everyday Outdoors und Trail, oben die Icons; die Spitze gehört Vanguard-Jacke und -Hose aus dem Extrem-Sortiment, mit deutlichem Abstand zur nächsten Gruppe. Begründet ist das in der Materialzeile – dreilagiges GORE-TEX ePE gegen zweilagiges Hydroshell – und darin, dass die hohe Füllkraftstufe nur in einem einzigen Modell steckt.

Für wen – und für wen nicht

Passend ist dieses Bekleidungssortiment für drei Gruppen. Erstens für Wanderer, die eine solide Hardshell ohne Spitzenpreis wollen: 84 Hydroshell-Artikel decken genau dieses Feld ab, davon 30 der 103 Herrenregenjacken. Zweitens für alle, die mit einem Schichtsystem arbeiten: Der InterActive-Reißverschluss steckt in 107 Artikeln und ist damit Systemausstattung, kein Einzelmerkmal. Drittens für Winterbergsteiger – die Extrem-Linie hält ein kleines, klar umrissenes Angebot bereit: dreilagige Hardshell, Daunenjacke, Hose, Hoody.

Unpassend ist es für drei Vorhaben. Wer Jacken über Kennwerte auswählt, bekommt zu wenig: keine Wassersäule im Text, keine Prüfnorm neben den Zahlen, die es gibt, kein Flächengewicht. Wer eine Daunenjacke nach Wärmeleistung vergleicht, findet die Füllkraft, aber keine Füllmenge – damit fehlt die Hälfte der Rechnung. Und wer eine ausgewiesene Leichtbaureihe sucht, findet keine: Die leichteste eingesehene Hardshell ist der Rain-Motion mit 0,270 kg, aber als Leichtbaulinie führt der Hersteller sie nicht – sie steht in der Trail-Reihe neben Westen und Shirts.

Was dieses Sortiment gegen die Kennwertlücke in die Waagschale legt, ist Haltbarkeit statt Zahlen: eine eigene Reparaturwerkstatt für Risse und Reißverschlüsse und eine Tabelle erwarteter Lebensdauern, in der wasserdichte Jacken als einzige Warengruppe bis in die höchste Spalte reichen, Shirts, Hosen und Fleece dagegen in der niedrigsten stehen. Beides steht unten in den Fragen genauer. Wie lange eine Hardshell tatsächlich hält, entscheidet ohnehin die Pflege.

Alternativen im Bekleidungs-Cluster

Fünf Achsen, auf denen andere Marken anders liegen:

  • Mountain Equipment – Achse Oberstoffangabe: nennt die Fadenstärke der Hardshellstoffe modellweise, was hier bei Bekleidung fehlt.
  • RAB – Achse Daunenkennzeichnung: wer Füllkraft und Füllmenge zusammen braucht, bekommt sie dort und hier nicht.
  • The North Face – Achse Membranvielfalt: mehrere eigene Laminatfamilien statt der Zweiteilung GORE-TEX und Hydroshell.
  • Jack Wolfskin – Achse Einstiegssegment: deckt den Bereich unterhalb dieser Preisklasse breiter ab.
  • Haglöfs – Achse Skitour: stärker auf Aufstieg und Abfahrt zugeschnitten als die hiesige Extrem-Linie.

Häufige Fragen

Was unterscheidet GORE-TEX und Hydroshell bei dieser Marke?

Die Lagenzahl und der Lieferant. Hydroshell ist ein hauseigenes Laminat, das der Hersteller durchgängig als zweilagig beschreibt; GORE-TEX kommt zugeliefert und steckt zweilagig in den Alltagsreihen, dreilagig in den Spitzenmodellen. Prüfwerte nennt er zu keiner der beiden Lösungen – die Frage, welche dichter hält, lässt sich aus seinen Angaben nicht beantworten. Belegt ist nur: Hydroshell-Jacken sind leichter und günstiger.

Welche Wassersäule hat eine Berghaus-Jacke?

In der Artikelbeschreibung keine – keiner der 1.370 Artikel nennt dort einen Wert. Auf einzelnen Produktseiten steht er in einem Spezifikationsfeld: 20.000 mm beim Rain-Motion, 28.000 mm beim Meru Mountain. Beide Angaben sind Herstellerangaben ohne genanntes Prüfverfahren und darum nicht mit Werten anderer Hersteller vergleichbar. Wer eine belastbare Zahl braucht, muss beim Hersteller nachfragen.

Was bedeutet InterActive, und brauche ich dafür zwei Berghaus-Teile?

InterActive ist ein zusätzlicher Reißverschluss an der Front, mit dem sich ein passendes Fleece oder eine Isolationsjacke in die Hardshell einhängen lässt. Ja, beide Teile müssen aus diesem Haus kommen und als InterActive gekennzeichnet sein – betroffen sind 107 Artikel, also genug zur Auswahl. Wer das fertige Paar will, greift zu einem Gemini-Modell; das ist dieselbe Mechanik, nur zusammen verkauft.

Hydrodown oder Hydroloft – was wofür?

Hydrodown ist Daune und bringt bei gleichem Gewicht mehr Wärme; sie wird wasserabweisend ausgerüstet, damit sie bei Nässe länger ihr Volumen hält. Hydroloft ist Kunstfaser, trocknet schneller, verzeiht Feuchtigkeit besser und baut dafür dicker auf. Für trockene Kälte und Gewichtsfragen die Daune, für nasskalte Tage die Kunstfaser.

Repariert der Hersteller eine durchgescheuerte Jacke?

Ja, und das ist das stärkste Argument dieser Marke. Die eigene Werkstatt näht Risse und tauscht Reißverschlüsse ohne Berechnung, so oft wie nötig; den Hinversand zahlt der Kunde, bei Käufen im Herstellershop unter sechs Monaten der Hersteller. Bearbeitungszeit: 21 Werktage. Lässt sich ein Teil nicht retten, gibt es Ersatz oder einen Nachlass auf einen Neukauf.

Wie lange soll eine Jacke dieser Marke halten?

Der Hersteller veröffentlicht dazu eine Tabelle erwarteter Lebensdauern mit drei Spalten. Wasserdichte Jacken reichen als einzige Gruppe bis in die höchste, isolierte Jacken in die mittlere, Fleece, Shirts und Hosen stehen in der niedrigsten. Die Tabelle ist ausdrücklich eine Orientierung und kein zugesagter Zeitraum; ohne Kaufbeleg rechnet der Hersteller ab Herstellungsdatum.

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