Dynafit Bekleidung & Jacken Beratung
Aufnahmedatum 7. Oktober 2026: An diesem Tag standen in der Bekleidungsübersicht des Herstellershops 1.854 Katalogeinträge, in der Herrenabteilung 502 davon und in der Rubrik Hardshelljacken Herren 28. Gezählt sind Farb- und Größenfassungen, nicht Modelle. Benannt sind die Reihen nach Einsatz, und der Einsatz ist überwiegend der Ski: Tigard für das Freetouring, Ridge für die anspruchsvolle und Blacklight für die schnelle Skitour, Radical für die klassische, DNA und Mezzalama für den Wettkampf. Daneben stehen drei Reihen ohne Ski — Transalper für die Bergtour, Alpine und Traverse für Berglauf und Hochtour.
Eigen ist dieser Marke eine selbstgebaute Maßeinheit. Jedes Datenblatt trägt vier Balken mit der Beschriftung „Niedrig – Hoch" und einer Zahl von 1 bis 5: für Atmungsaktivität, Wärme, Wasserbeständigkeit und Windbeständigkeit. Diese Hausskala steht bei 55 von 59 Modellen, die wir einzeln nachgesehen haben. Ein gemessener Wert steht daneben bei 13. Und wo beides nebeneinander steht, stimmen sie nicht zusammen: Die Hose mit dem niedrigsten Wasserdampfwiderstand im ganzen Programm bekommt bei der Atmungsaktivität dasselbe Level wie eine Hose derselben Reihe, die den dreifachen Widerstand ausweist.
Die Baureihen, Reihe für Reihe
Alle Zahlen der Tabelle stammen aus dem Spezifikationsblock der jeweiligen Produktseite — etwa dem Datenblatt der Ridge GORE-TEX Jacke, abgerufen am 7. Oktober 2026 — und gelten für die Herrenfassung. Zu jeder Wassersäule und jedem Dampfwert gilt dabei: Ein Prüfverfahren nennt der Hersteller nicht.
| Reihe | Aufbau | Für wen | Kennwerte (Herstellerangaben ohne Prüfverfahren) | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Tigard GORE-TEX Pro | Hardshell, zugekauftes Laminat | Freetouring, harter Einsatz | Jacke 610 g, Hose 620 g, 28.000 mm, 6 m²Pa/W | €€€ |
| Tigard GORE-TEX | Hardshell, zugekauftes Laminat | Back- und Sidecountry | Jacke 742 g, Hose 709 g, 20 m²Pa/W | €€€ |
| Tigard 3L Stretch | Hardshell mit Stretch | Freeride, weiter Schnitt | Jacke 670 g mit 20.000 mm und 20.000 g/m²/24 h, Hose 650 g | €€€ |
| Ridge GORE-TEX | Hardshell, zugekauftes Laminat | anspruchsvolle Skitour | 28.000 mm, 13 m²Pa/W, enger Schnitt | €€€ |
| Blacklight 3L | Hardshell, hauseigenes Dynashell | schnelle Skitour | Jacke 416 g, Hose 468 g mit 20.000 mm | €€€ |
| Radical 3L | Hardshell, hauseigenes Dynashell | klassische Tagesskitour | Jacke 565 g, Hose 540 g | €€€ |
| Transalper 3-Lagen / GORE-TEX | Hardshell | Bergtour, Rad, Berglauf | 320 bzw. 272–290 g, 30.000 bzw. 28.000 mm | €€ |
| Alpine 3L / GORE-TEX / Ultra 3L | Hardshell, sehr leicht | Berglauf, Notwetterschutz | 183 bis 247 g | €€ |
| Traverse 3L / GORE-TEX | Hardshell, sehr leicht | Hochtour, schnelles Gehen | 3L 230 g mit 20.000 mm, GORE-TEX 200 g | €€ |
| Dynastretch (Ridge, TLT, Transalper, Traverse, Blacklight) | Softshell, membranfrei | Aufstieg, kühl und trocken | 128 bis 450 g, keine Wassersäule angegeben | €€ |
| Isolation (Ridge, Tigard, Blacklight, Mezzalama, Radical) | Daune, PrimaLoft oder Polartec Alpha | Standzeit und Aufstieg | 272 bis 527 g, kein Füllgewicht angegeben | €€–€€€ |
| Speed Dryarn / Tour Light Merino / Ultra S-Tech | Basisschicht, nahtlos | Haut, ganzjährig | 118 bis 175 g, enger Schnitt | € |
Die Kennwerte der Gattung im Dynafit-Katalog
Atmungsaktivität — zwei Antworten auf eine Frage. Die Hausskala gibt ein Level von 1 bis 5 und nennt dazu kein Verfahren. Der gemessene Wert steht in einem zweiten Feld, und dort kommen zwei unvereinbare Größen vor: ein Wasserdampfwiderstand in Quadratmeter mal Pascal durch Watt — 6 bei der Tigard GORE-TEX Pro, 13 bei der Ridge GORE-TEX, 20 bei der Tigard GORE-TEX — und eine durchgelassene Dampfmenge in Gramm je Quadratmeter und Tag: 20.000 bei der Tigard 3L Stretch, 48.000 bei der Transalper 3-Lagen. Beide sind Herstellerangaben, und zu keiner von beiden nennt Dynafit eine Prüfnorm. Der Widerstand ist ein RET-Wert, auch wenn nur ein einziges Datenblatt das dazuschreibt — niedrig heißt dort gut. Die Dampfmenge ist das Gegenteil: hoch heißt gut. Welche Verfahren dafür im Umlauf sind und warum ihre Zahlen nicht ineinander umzurechnen sind, führt Wassersäule und Atmungsaktivität aus.

RET: welche Zahlen in einer Norm stehen — und welche nicht
RET misst den Widerstand gegen Wasserdampf: je niedriger, desto weniger staut sich. Gemessen wird nach ISO 11092 — bewertet wird dort nicht. Beide Skalen unten beanspruchen dieselbe Größe.
Normativ EN 343:2019, Schutzkleidung gegen Regen
Branchenkonvention in keiner Norm auffindbar
„The test conditions used in this International Standard are not intended to represent specific comfort situations, and performance specifications in relation to physiological comfort are not stated."
ISO 11092:2014, Abschnitt 1 „Scope", letzter Absatz
RET ist ein Widerstand
Wasserdampf-Druckunterschied geteilt durch den Verdunstungs-Wärmestrom. Eine kleinere Zahl heißt: weniger Widerstand, mehr Durchlass.
Gemessen wird an einer heißen Platte
Das „Hautmodell" hält 35 °C und verdunstet Wasser durch eine Membran. Gemessen wird die Heizleistung — kein flüssiges Wasser berührt den Stoff.
Nur der stationäre Zustand
Die Norm beschreibt ausdrücklich Gleichgewichtsbedingungen. Schwitzen am Anstieg, Windböen und Kleidungswechsel bildet sie nicht ab.
RET und g/m²/24 h sind nicht umrechenbar
MVTR kommt aus dem Becherverfahren. Am selben Stoff liefern fünf Verfahren systematisch verschiedene Zahlen — die Rangfolge ist belegt.
Klassengrenzen nach EN 343:2019; die Ret-Werte dieser Fassung sind über mehrere übereinstimmende Fachquellen belegt, der Normtext selbst lag nur als Entwurf von 2017 vor (dort 40 / 20 / 10). Die untere Skala steht weder in ISO 11092 noch in einer Hohenstein-Veröffentlichung; sie wird hier gezeigt, weil sie im Handel verbreitet ist — nicht, weil sie eine Grundlage hätte.

Und wo beide Angaben nebeneinanderstehen, widersprechen sie sich. Die Tigard GORE-TEX Pro Hose nennt 6 als Widerstand — den niedrigsten Wert im Programm, ohne Angabe eines Prüfverfahrens — und bekommt bei der Atmungsaktivität Level 3. Die Tigard GORE-TEX Hose nennt 20, also mehr als das Dreifache, ebenfalls ohne Verfahren, und bekommt dasselbe Level 3. Bei den Jacken derselben beiden Reihen steht in beiden Fällen Level 4. Umgekehrt trägt die Ridge GORE-TEX Jacke mit 13 ein Level 4, die Transalper GORE-TEX Jacke mit demselben Wert 13 ein Level 3. Die Skala ordnet also nicht nach dem Messwert, und sie sagt nicht, nach was sonst. Praktisch heißt das: Wer zwei Dynafit-Jacken vergleichen will, nimmt die Zahl und ignoriert den Balken — oder umgekehrt, aber nicht beides.
Wassersäule. Das Feld ist bei 13 von 59 nachgesehenen Modellen gefüllt, und es führt drei Werte: 20.000 Millimeter bei Blacklight 3L, Tigard 3L Stretch und Traverse 3L, 28.000 bei Ridge GORE-TEX und Tigard GORE-TEX Pro, 30.000 bei der Transalper 3-Lagen. Eine Prüfnorm steht bei keinem. In vier Fällen fehlt außerdem die Tausenderstelle: Die Tigard GORE-TEX Jacke (abgerufen am 7. Oktober 2026) nennt 28 Millimeter, ebenso die Tigard GORE-TEX Hose in beiden Fassungen, während die Pro-Fassung derselben Reihe 28.000 schreibt. Und die Radical 3L Hose trägt im Feld 20 Millimeter, während ihr eigener Beschreibungstext auf derselben Seite 20.000 Millimeter nennt. 28 Millimeter wären kein Wetterschutz, sondern ein nasser Ärmel; was die Zahl bei richtiger Angabe aussagt und wo ihre Grenzen liegen, steht unter Wassersäule.
Lagenzahl. Dynafit führt ein Feld „Lagen", aber es enthält nicht die Lagenzahl. Es nennt die Rolle im Schichtsystem: „Shell" bei 36 der 59 Modelle, „Insulation" bei 7, „Baselayer" bei 4, „Midlayer" bei 2; bei 9 ist es leer. Die Lagenzahl steht nur im Modellnamen — „3L", „2.5L". Welche Rolle welche Lage im Schichtsystem spielt, ordnet das Zwiebelschalenprinzip ein; woran die Leistung einer Membran hängt, steht im Glossar. Auch das Feld „Jackenkategorie" ist nur bei 35 von 59 Modellen gefüllt; die Elevation GORE-TEX Jacke trägt dort nichts.
Flächengewicht. Es fehlt. Auf keinem der 59 nachgesehenen Datenblätter steht eine Grammatur in Gramm je Quadratmeter, auch nicht in der Stoffbezeichnung. Damit fehlt genau die Zahl, mit der sich zwei Oberstoffe ohne Vorbehalt vergleichen lassen: Wie schwer ein Quadratmeter Oberstoff wiegt, verrät mehr über die Lebensdauer als jeder Dichtigkeitswert — nachzulesen beim Flächengewicht (g/m²) und beim Begriff Abriebfest. Vollständig gepflegt ist dafür das Gesamtgewicht: 72 Gramm bei der Vert Windjacke, 183 bei der Ultra 3L, 416 bei der Blacklight 3L, 742 bei der Tigard GORE-TEX — mit wechselnder Einheitenschreibweise „g" und „gr".
Isolation. Drei Füllungen, alle drei ohne Mengenangabe. Die Daunenmodelle — Ridge Ultralight Daunenjacke mit 360 Gramm Gesamtgewicht, Tigard Daunenjacke mit 527 — nennen weder ein Füllgewicht noch eine Bauschkraft noch ein Verhältnis von Daune zu Feder; dasselbe gilt für die Daunenweste der Radical-Reihe, die das Kürzel des Responsible Down Standard im Modellnamen führt. Ohne Füllmenge und ohne das Verfahren hinter einer Bauschkraft lässt sich eine Daunenjacke nicht einordnen. Die zweite Füllung ist PrimaLoft, die dritte Polartec Alpha — eine lose, stark luftdurchlässige Watte, die beim Gehen Wärme abgibt statt sie zu stauen. Was eine wärmende Schicht im Schichtsystem überhaupt leistet, erklärt der Eintrag Isolation.
Technologien und was sie technisch sind
Dynashell. Der Markenname für die hauseigenen Dreilagenlaminate. Er sitzt an Blacklight 3L, Radical 3L, Alpine 3L, Transalper 3-Lagen und Traverse 3L — also an allen Hardshells, die nicht das zugekaufte Laminat tragen. Den Membrantyp gibt Dynafit nicht an; im Feld steht die Wassersäule, und auch die nicht überall. Ein Gewichtsvorteil gegenüber dem zugekauften Laminat lässt sich daraus nicht ableiten: 320 Gramm bei der Transalper 3-Lagen gegen 290 bei der Transalper GORE-TEX, aber 416 bei der Blacklight 3L gegen 742 bei der Tigard GORE-TEX.
Dynastretch. Das Softshellgewebe der Marke, membranfrei und damit ohne Dampfbremse. Eine Wassersäule gibt Dynafit für die Dynastretch-Modelle folgerichtig nicht an, eine Atmungsaktivität ebenfalls nicht; die Hausskala setzt bei ihnen die Wasserbeständigkeit auf 1 bis 3. Das Gewebe steckt in Jacken, Westen, Hosen und Shorts von fünf Reihen; wann es die bessere Wahl ist als ein Laminat, führt die Softshelljacke aus.
Dryarn und Polygiene. Die Basisschichten der Speed-Reihe sind aus Dryarn gestrickt, einer Kunstfaser, die Dynafit als besonders leicht und schnell trocknend beschreibt, ohne die Faserart zu nennen; das Langarmshirt wiegt 175 Gramm, die Merinofassung der Tour-Light-Reihe 132 und das nahtlose Ultra-S-Tech-Shirt 118. Fünf der 59 Modelle tragen zusätzlich die Geruchsausrüstung Polygiene — eine Textilausrüstung, keine Fasereigenschaft, und sie ersetzt das Waschen nicht. Was eine Basisschicht leisten muss, ordnet die Funktionsunterwäsche ein.
Preisniveau
€€€. Bei der Bekleidung liegt Dynafit im oberen Drittel, und das Feld ist schmal. Zwischen der günstigsten Hardshelljacke des Programms und der Tigard GORE-TEX Pro liegt mehr als das Doppelte; nach unten hört sie dort auf, wo günstigere Marken erst ihr Mittelfeld eröffnen. Nur Basisschichten und leichte Windjacken sitzen darunter. Eine zweite, preiswertere Linie gibt es nicht.
Für wen — und für wen nicht
Für wen. Dynafit ist zuerst eine Skitourenmarke, und das ist nachzählbar: Von den 59 Modellen, deren Datenblatt wir einzeln geöffnet haben, tragen 24 ausschließlich Skitouren-Sportarten (Tour, Free, Speed, Race), 10 tragen Skitouren- und Bergsportarten gemeinsam, 20 ausschließlich Mountaineering, Trail Running oder Rad; bei 5 fehlt die Angabe. Ihre Stärke liegt damit beim Aufstieg und bei der Abfahrt im Winter: Belüftungsreißverschlüsse, helmkompatible Kapuzen, Schneefang und ein Schnitt, der unter dem Gurt bleibt. Im Sommer trägt das Programm beim schnellen Gehen — die Alpine-, Ultra- und Traverse-Jacken wiegen zwischen 183 und 247 Gramm und sind als Notwetterschutz gebaut. Und es trägt für jeden, dem enge Schnitte liegen: 35 der 59 Modelle sind als „Athletic Fit" oder „Tight Fit" geführt.
Für wen nicht. Fürs Wandern und Trekking ist das Sortiment die zweite Wahl, und zwar aus drei nachprüfbaren Gründen. Erstens benennt die Marke diesen Einsatz nirgends: Das Aktivitätsmenü des Shops hat fünf Einträge — Trail Running, Mountaineering, Skitour, Lifestyle und Rad —, und in den 1.522 Adressen der deutschen Sitemap des Shops kommen die Wörter Wandern, Trekking und Hiking nicht ein einziges Mal vor. Was dem Wandern am nächsten liegt, heißt hier Mountaineering, und das meint die schnelle Hochtour. Zweitens fehlt die Wanderhose als Gattung: Die Herrenrubrik Hosen mit ihren 165 Katalogeinträgen besteht aus Lauf- und Winterhosen, Tights, 2-in-1-Shorts, wasserdichten Überhosen, Hardshellhosen für den Ski und einer einzigen leichten Softshellhose, der Transalper Light Dynastretch mit 220 Gramm; eine Hose mit abzippbaren Beinen gibt es im ganzen Adressbestand nicht. Was eine Wanderhose stattdessen mitbringen sollte, steht im Ratgeber, und für die Jacke in der Wanderjacke. Drittens sitzt der weite Schnitt auf der falschen Seite: 21 der 59 Modelle sind als „Relaxed" geführt, überwiegend Freetouring-Teile der Tigard-Reihe, also Winterkleidung. Nicht passend ist die Marke ferner für den, der nach Zahlen entscheidet — solange Level und Messwert sich widersprechen und vier Wassersäulenfelder um den Faktor tausend daneben liegen, taugt der Katalog dafür nicht.
Alternativen
- Salewa — ähnlicher Bergzuschnitt, dafür mit Flächengewicht in fast jeder Stoffbezeichnung.
- Millet — deutlich größeres Bekleidungsprogramm.
- Mammut — wenn Winter und Sommer von einem Hersteller kommen sollen.
- La Sportiva — vergleichbar enge Schnitte, Schwerpunkt Klettern und Berglauf.
- Black Diamond — der zweite Blick auf die leichte Hardshell.
Häufige Fragen zu Dynafit-Bekleidung
Was bedeutet das Level von 1 bis 5 im Datenblatt?
Es ist eine Hausskala ohne Prüfverfahren, in vier Feldern: Atmungsaktivität, Wärme, Wasserbeständigkeit und Windbeständigkeit. Sie steht bei fast jedem Modell und ist deshalb verlockend zum Vergleichen — nur deckt sie sich dort, wo ein Messwert daneben steht, nicht mit ihm. Sie taugt als Einordnung innerhalb einer Reihe, nicht als Kennwert.
Gibt es Dynafit-Jacken ohne Ski-Bezug?
Ja, drei Reihen: Transalper für die Bergtour, Alpine und Ultra für den Berglauf, Traverse für die Hochtour. Ihre Jacken wiegen 183 bis 320 Gramm und tragen in der Sportartenangabe Mountaineering, Trail Running oder Rad, nicht Tour oder Free. Sie sind damit das, was dem Wandern im Programm am nächsten kommt — als Regenjacke für den Rucksack gedacht, nicht als Jacke für den ganzen Tag.
Dynashell oder GORE-TEX — was ist besser?
Nach Katalog nicht zu entscheiden. Die Dynashell-Jacken nennen eine Wassersäule, aber meist keinen Dampfwert; die zugekauften nennen einen Dampfwert, aber keine Prüfnorm dazu. Vergleichbar bleibt das Gewicht: Die Transalper 3-Lagen mit Dynashell wiegt 320 Gramm, die Transalper GORE-TEX 290 — bei zwei Jacken derselben Reihe und demselben Einsatz.
Sind die Jacken frei von Fluorchemie?
Nur bei einzelnen Modellen steht dazu etwas, und die Schreibweise wechselt von Datenblatt zu Datenblatt: einmal „PFC Free", einmal „PFAS-Free", einmal „PFAS Free". Für das Programm insgesamt gilt die Aussage nicht — sie steht je Modell im Nachhaltigkeitsfeld oder eben nicht. Wer darauf Wert legt, prüft Modell für Modell.
Wie viel Wassersäule hat eine Dynafit-Hardshell wirklich?
Dort, wo das Feld sauber gefüllt ist: 20.000 Millimeter bei Blacklight 3L, Tigard 3L Stretch und Traverse 3L, 28.000 bei Ridge GORE-TEX und Tigard GORE-TEX Pro, 30.000 bei der Transalper 3-Lagen — alles Herstellerangaben ohne genannte Prüfnorm. Bei vier Modellen steht im Feld eine Zahl, die um den Faktor tausend zu klein ist; dort hilft nur der Blick in den Beschreibungstext derselben Seite.

