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Sherpa Bekleidung & Jacken Beratung

Markenlogo Sherpa

Wie wenig hier steht, gehört an den Anfang — es ist die Angabe, die ein Käufer zuerst braucht. Die Shopschnittstelle der Marke führt am 8. Oktober 2026 insgesamt 224 kaufbare Artikel; 138 davon tragen den Markennamen, weitere 78 eine Fitnessmarke namens Tone Up, die im selben Shop verkauft wird. Von den 138 Markenartikeln sind 78 Bekleidung, 23 Schuhe, 29 Ausrüstung und 19 Accessoires — und 107 der 138 stehen in der Rubrik Sale.

Innerhalb der Bekleidung liegt der Schwerpunkt bei den Oberschichten: 33 Jacken, Mäntel und Westen, darunter 18 Outdoorjacken und 11 Fleecejacken, dazu 12 Teile Funktionswäsche, 9 Hosen und Shorts, 5 Shirts und Polos. Kinderbekleidung gibt es, obwohl der Shop dafür kein Geschlechterfeld führt: Skijacke und Skihose sind in Knaben- und Mädchenfassung gelistet, die Regenhose auch als Kindermodell. Was der Altbestand dieser Seite an Ausrüstung aufzählt, ist dagegen dünn geworden — ein Zelt, zwei Schlafsäcke, sechs Rucksäcke, drei Lampen und ein Wanderstock.

138 Artikelkaufbares Markenprogramm im eigenen Shop, Stand 10/2026
78 davon Bekleidungdaneben 23 Schuhe, 29 Ausrüstung, 19 Accessoires
9 von 78Bekleidungsteile mit einer Wassersäulenangabe, alle ohne Prüfnorm
107 von 138Artikel, die in der Rubrik Sale geführt werden

Das Programm in Zahlen

RubrikArtikelmit WetterschutzwertKennzeichenPreisklasse
Jacken, Mäntel, Westen334Dorje als 3-in-1-System, Mountgya und Sampa als Parka€
Funktionswäsche12keineMerino bei Dhaula, nahtlos gestrickt bei Lamahi€
Hosen und Shorts925 Trekkinghosen, 2 Regenhosen, 2 Softshellhosen€
Oberteile5keineLungta aus Polyester-Elasthan, Dhami als Wollmischung€
Accessoires193Mützen, Schlauchschal, Handschuhe, Socken€

Kennwerte: neun Angaben, keine davon mit Verfahren

Von 78 Bekleidungsteilen nennen genau 9 eine Wassersäule, und dieselben 9 nennen einen MVTR-Wert. Alle übrigen 69 tragen in diesen Feldern nichts. Die Werte sind: 10.000 zu 10.000 bei der Jacke Dorje 3 in 1 in Damen- und Herrenfassung, beim Herren-Parka Mountgya und bei der Regenhose Varsa in Herren- und Kinderfassung; 8.000 zu 5.000 beim Damen-Parka Sampa; 5.000 zu 3.000 bei zwei Handschuhen und einem Fausthandschuh.

Beide Zahlen stehen ohne Einheit und ohne Prüfnorm im Datenblatt — das Feld heißt „Wassersäule“ und trägt den Wert „10000“, das zweite heißt „Atmungsaktiv (MVTR)“ und trägt ebenfalls „10000“. Der Altbestand dieser Seite hat daraus „10.000 g/m²/24h“ gemacht und damit eine Einheit ergänzt, die in der Quelle nicht steht. Ohne Verfahren ist eine MVTR-Zahl nicht vergleichbar, auch nicht zwischen zwei Teilen derselben Marke; welche Prüfaufbauten es gibt, steht bei Wassersäule und Atmungsaktivität. Einen RET-Wert veröffentlicht die Marke nicht.

Was die Datenblätter dafür geben, ist die Bezugsgröße der Maße — und zwar nach Geschlecht getrennt. Die Rückenlänge steht bei Herrenmodellen in Größe M, bei Damenmodellen in Größe S, bei Kindermodellen in Größe 140: Dorje 3 in 1 mit 76 Zentimetern für Herren und 71 für Damen, der Parka Mountgya mit 85, der Damen-Parka Sampa mit 84, die Skijacke Tashi mit 60 Zentimetern in Kindergröße 140. Ein Gewicht erscheint nur unregelmäßig, als Zeile in einer Merkmalsliste; beim Dorje 3 in 1 steht dort 1.047 Gramm, ohne Angabe der Größe und ohne zu sagen, ob die herausnehmbare Innenjacke mitgewogen ist.

Eine Membran benennt die Marke in der Bekleidung nirgends mit Namen. Bei den 3 Handschuhen heißt es „mit wasserdichter PU-Membran“, beim Dorje 3 in 1 steht nur, es sei wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv, dazu „geklebte Nähte“. Eine Lagenzahl nennt kein Datenblatt. Wer zwei Wetterschutzteile dieser Marke vergleichen will, hat damit die Wassersäule und sonst nichts; wer sie gegen ein Teil einer anderen Marke stellen will, hat nicht einmal das.

Bei den Materialien sind die Angaben vollständig und einfach: 100 Prozent Polyester im Oberstoff der Jacken, 100 Prozent Polyamid im Futter des Dorje, 92 zu 8 Polyester und Elastan in der Softshelljacke Tenpa, 100 Prozent Merinowolle bei der Thermowäsche Dhaula, dort ausdrücklich als mulesingfrei ausgewiesen — was damit ausgeschlossen wird, erklärt der Eintrag zu Mulesing. Ein Flächengewicht steht auf keinem Datenblatt.

Infografik
Outdoor Beratung und Ratgeber
Aufbau

Was zwischen Außen und Innen liegt

„Hardshell", „Softshell", „Regenjacke" sind Marktbegriffe ohne Norm. Was eine Jacke kann, entscheidet sich nicht am Namen, sondern daran, was zwischen Außenstoff und Innenseite liegt — und wie fest es damit verbunden ist.

Hardshell

Membran einlaminiert

Querschnitt durch eine Hardshell: Oberstoff, Membran und Futter bilden einen festen Verbund ohne Luftspalt, die Membran ist zwischen beide Lagen laminiert. Membran einlaminiert

Die Membran ist fest mit Oberstoff und Futter verklebt. Der Verbund baut dünn auf, lässt sich verschweißen und hält dauerhaft dicht.

Hält
Dauerregen, Wind, mit getapten Nähten wasserdicht

Softshell

Oberstoff und Flor

Querschnitt durch eine Softshell: Unter dem elastischen Oberstoff sitzt ein aufgerauter Flor, zwischen dessen Fasern Luftwege offen bleiben. Keine Membran. Flor, keine Membran

Zwischen den Fasern des Flors bleibt Luft durchlässig. Der Stoff atmet gut und dehnt sich — er ist aber nicht wasserdicht.

Hält
Wind und Nieselregen, nicht mehr

Regenjacke

Beschichtung, loses Futter

Querschnitt durch eine beschichtete Regenjacke: Unter dem Oberstoff liegt eine aufgestrichene Schicht, darunter hängt ein Futtergewebe mit deutlichem Luftspalt frei. Beschichtung loses Futter

Die Schicht ist aufgestrichen, nicht laminiert, und das Futter hängt lose darunter. Billiger in der Fertigung — und empfindlicher gegen Abrieb von innen.

Hält
Kurze Schauer, Stadt, Gelegenheitsgebrauch

Keiner der drei Begriffe sagt für sich genommen, ob eine Jacke dicht ist. Das entscheiden drei andere Dinge: ob die Nähte getapt sind, wie hoch die Wassersäule steht und ob die Imprägnierung noch wirkt. Eine beschichtete Jacke mit getapten Nähten hält länger dicht als eine laminierte ohne.

Mit KI-Unterstützung erstellt Schematische, nicht maßstabsgetreue Darstellung.

Die Reihennamen und was sie ordnen

Alle Modellnamen sind nepalesisch, und sie bezeichnen das einzelne Teil, nicht eine Baureihe mit Jacke, Hose und Unterzieher. Die Wetterschutzteile heißen Dorje, Mountgya, Sampa, Pawan, Pema, Dawa und Varsa, die Fleeceteile Deki, Pelden, Pelbar, Padmini, Nyima und Bajura, die Funktionswäsche Lamahi, Dhaula, Tufan, Namkha und Myagdi, die Hosen Laya, Sunkoshi und Varsa. Dieselben Namen laufen über Damen-, Herren- und teils Kinderfassung, mit angehängter Geschlechtsangabe im Artikelnamen.

Ein Modell aus dem Altbestand ist dabei bestätigt: Die Dorje 3 in 1 steht in Damen- und Herrenfassung weiter im Programm, mit herausnehmbarer Innenjacke, geklebten Nähten und verstellbarem Saum. Für ein 3-in-1-System ist sie allerdings der einzige Eintrag — ein zweites Modell dieser Bauart gibt es nicht, und eine Hardshelljacke im engeren Sinn, also dreilagig und ohne Futter, führt das Programm nicht.

Woher die Datenblätter kommen

Die Angaben dieser Seite stammen aus der Shopschnittstelle der Marke, und die verrät ihre Herkunft: Das Merkmalsschema, in dem Wassersäule, MVTR und Rückenlänge stehen, heißt dort „OttosClassification“, die Sitemap des Markenshops liegt auf einem Server des schweizerischen Händlers Otto's, und dieselbe Handelsplattform bedient genau drei Mandanten — den Händler selbst, diese Marke und Alprausch. Das erklärt die Form der Datenblätter: Sie sind Handelsdaten, nicht Herstellerspezifikationen, und deshalb fehlen dort die Felder, die ein Hersteller mit eigenem Labor ausfüllen würde.

Dasselbe Bild liefert die Sitemap von der anderen Seite: Sie enthält Produktadressen von 490 Artikeln und darunter Fremdmarken, die im Markenshop nicht zu kaufen sind. Verlässlich ist deshalb die Zählung der Schnittstelle, nicht die der Sitemap — und sie sagt: 138 Artikel, 107 im Abverkauf.

Preisniveau

€. Der Preisfilter bietet für diese Marke überhaupt nur zwei Stufen an: 76 der 138 Artikel liegen in der unteren, 62 in der oberen, darüber gibt es keine. Ein Wetterschutzteil kostet hier weniger als ein Fleeceteil mancher Nachbarmarke. Für ein Programm ohne Laborwerte ist das die konsequente Einordnung — bezahlt wird nicht die Messung, sondern die Funktion auf dem Etikett.

Für wen — und für wen nicht

Zum gelegentlichen Einsatz taugen die 4 Teile mit 10.000-Millimeter-Angabe, überall dort, wo eine wasserdichte Schale gebraucht und nicht gegen eine zweite abgewogen wird: Spaziergang, Reise, Schulweg, Skiferien. Passend auch für Familien, weil Jacke, Hose und Fleece in Erwachsenen- und Kinderfassung mit demselben Modellnamen vorliegen und die Rückenlänge je Bezugsgröße dabeisteht. Und passend, wenn Merinowäsche mit ausdrücklicher Mulesingfreiheit gesucht wird, ohne in die Preisklasse der Spezialisten zu gehen — der Einstieg führt über die Funktionsunterwäsche.

Falsch liegt hier jeder Vergleich über Kennwerte: 69 von 78 Bekleidungsteilen nennen keinen Wetterschutzwert, keines eine Prüfnorm, keines eine Lagenzahl und keines ein Flächengewicht. Nicht passend für mehrtägige Touren in Nässe, weil über der Einstiegsstufe nichts mehr kommt — die höchste Angabe im ganzen Programm sind 10.000 Millimeter. Nicht passend für Daunenkäufer: Daune führt die Bekleidung nicht. Und nicht passend, wenn eine Baureihe aufeinander abgestimmter Lagen gewünscht ist; die Modellnamen stehen hier für einzelne Teile.

Alternativen

  • CMP — die nächstliegende Wahl, wenn der Preis bleiben soll, das Programm aber tiefer sein darf.
  • Icepeak — ebenfalls breit im Einstiegssegment, mit eigener Ski- und Winterlinie.
  • Maier Sports — wenn die Passform entscheidet und Kurz- oder Langgrößen gebraucht werden.
  • Vaude — ein Programm, in dem zu jeder Wassersäule ein Prüfverfahren genannt wird.
  • Jack Wolfskin — wenn Bekleidung, Schuhe und Rucksäcke aus einem durchgehend gepflegten Programm kommen sollen.

Häufige Fragen zu Sherpa-Bekleidung

Wie wasserdicht sind die Jacken?

Die höchste Angabe im Programm sind 10.000 Millimeter, und sie steht nur auf vier Teilen: der Jacke Dorje 3 in 1 in beiden Fassungen, dem Herren-Parka Mountgya und der Regenhose Varsa. Der Damen-Parka Sampa nennt 8.000. Eine Prüfnorm steht zu keiner dieser Zahlen, und 29 der 33 Jacken, Mäntel und Westen nennen überhaupt keinen Wert.

Gibt es die Marke noch?

Ja. Der eigene Shop ist erreichbar, die Schnittstelle liefert 138 kaufbare Markenartikel, und 13 davon sind als Neuheit gekennzeichnet. Dass 107 Artikel in der Rubrik Sale stehen, ist eine Aussage über die Preisgestaltung, nicht über das Ende der Marke.

Führt die Marke noch Zelte und Schlafsäcke?

Nur noch einzeln. Gezählt sind ein Monodome-Zelt, zwei Schlafsäcke, sechs Rucksäcke, eine Trekkingmatte, drei Lampen und fünf Trekkingstöcke. Der Altbestand dieser Seite liest sich wie ein Vollsortiment; das ist es heute nicht.

Welche Jacke für den Winter?

Die beiden Parkas Mountgya und Sampa sind die wattierten Modelle mit Wasserschutzwert, die Skijacke Tashi gibt es nur in Kindergrößen. Für die Zwischenschicht stehen 11 Fleeceteile bereit — wie die sich einordnen, erklärt der Ratgeber zur Fleecejacke.

Woran erkenne ich die passende Größe?

An der Rückenlänge und ihrer Bezugsgröße, die jedes Oberteil-Datenblatt nennt: Herrenmodelle in Größe M, Damenmodelle in Größe S, Kindermodelle in Größe 140. Eigene Kurz- oder Langgrößen führt die Marke nicht; die Konfektion läuft über XS bis XXL.

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